Nachhaltige Kapitalanlagen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat Hinweise zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in der Kapitalanlage vorgelegt.

Das Papier richtet sich an Versicherer, die sich näher mit dem Thema beschäftigen möchten. Die Broschüre erläutert, mit welchen Ansätzen Unternehmen soziale, ökologische und Aspekte der guten Unternehmensführung (Environment Social Governance; ESG) verfolgen und konkret in ihrer Anlagestrategie umsetzen können.

Die richtige Versicherung für den Osterurlaub

Die zentralen Versicherungen rund um den Urlaub sind die Reiserücktrittskosten- und die Reiseabbruchversicherung.

Das teitl der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Die Reiserücktrittskostenversicherung übernimmt die Stornogebühren, wenn ein Urlauber seine Reise nicht antreten kann. Die Reiseabbruchversicherung schützt, wenn die Reise frühzeitig beendet werden muss. Eine Zahlung setzt aber immer voraus, dass der Versicherte triftige Gründe hat. Neben einem Unfall oder einer schweren Erkrankung des Versicherten greift die Reiserücktrittskostenversicherung außerdem, wenn eine schwere Krankheit einen engen Angehörigen trifft oder dieser stirbt. Wichtige Gründe liegen auch vor, wenn der Versicherte unerwartet betriebsbedingt seinen Arbeitsplatz verliert oder wenn sein Zuhause durch einen Brand, eine Überschwemmung oder einen Einbruch erheblichen Schaden genommen hat. Es gibt aber auch zumindest einen erfreulichen Grund: War der Versicherte bei Buchung der Reise arbeitslos und erhält überraschend ein Jobangebot, greift auch hier der Versicherungsschutz.

Eine Reisegepäckversicherung schützt den sogenannten „persönlichen Reisebedarf“, also alles, was man gemeinhin in den Urlaub mitnimmt. Das sind in erster Linie natürlich Koffer und Taschen samt Inhalt, aber auch die Sportausrüstung und elektronische Geräte können versichert werden. Werden diese Dinge gestohlen, müssen sich die Urlauber eine Liste der verschwundenen Gegenstände von der örtlichen Polizei bestätigen lassen.

Carsharing boomt

Die Zahl der Carsharing-Fahrzeuge hat sich ebenso kontinuierlich nach oben entwickelt wie die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer von Carsharing-Angeboten.

Dies teilt die Bundesregierung mit. Die Gründe dafür seien vielfältig. So steige zum Beispiel das Umweltbewusstsein vieler Menschen.

Erste-Hilfe-Ausbildung nur noch eintägig

Die Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung für betriebliche Ersthelfer wird ab dem 01. April 2015 deutlich kürzer.

Bislang umfasste die Grundschulung 16 Unterrichtseinheiten, künftig werden es nur noch 9 Unterrichtsstunden sein. Gleichzeitig wird der Umfang der regelmäßigen erforderlichen Fortbildungen der Ersthelfer von 8 auf 9 Unterrichtseinheiten ausgeweitet.

„Die neue Erste-Hilfe-Ausbildung wird sich auf die Vermittlung der lebensrettenden Maßnahmen und einfacher Erste-Hilfe-Maßnahmen fokussieren“, sagt Dr. Horst Reuchlein, Leiter des Fachbereichs Erste Hilfe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Der Unterricht konzentriere sich damit künftig stärker auf die absolut wesentlichen Inhalte. Gleichzeitig wurde die Lehrmethode verbessert. Reuchlein: „Die Teilnehmer sollen künftig stärker eingebunden werden. Sie sollen die lebensrettenden Maßnahmen in lebensnahen Szenarien üben.“ Die wichtigste Botschaft an die Teilnehmenden sei: Erste Hilfe ist nicht schwierig. Das Einzige, was man falsch machen kann, ist, nicht zu helfen

Knöllchen im Ausland

Im Vergleich zu Deutschland ist für einige Verkehrsverstöße im europäischen Ausland ein deutlich höheres Bußgeld fällig.

Das teilt der ADAC mit. Vor allem in den skandinavischen Ländern kann es besonders teuer werden. Norwegen hat im europäischen Vergleich die höchsten Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 420 Euro) sowie Rotlicht- und Überholverstöße (600 Euro). Teuer ist häufig auch das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung: Während ein solches Vergehen in Lettland mit 15 Euro geahndet wird, sind in Italien 160 Euro, in Dänemark 200 Euro und in den Niederlanden 230 Euro fällig.

Keine LED-Werbetafel in Wohngebiet

Anwohner müssen keine großformatige leuchtende Werbetafel in Wohngebiet dulden.

Entsprechend urteilte das Verwaltungsgericht Berlin und untersagte eine LED-Werbetafel in einem Wohngebiet. Die Bewohner eines weniger als sechs Meter entfernten Gebäudes fühlten sich durch das Flackern des Lichts stark belästigt.

Frauen arbeiten kürzer als Männer

Frauen arbeiten im Durchschnitt 23 Prozent kürzer als Männer.

Frauen arbeiten im Durchschnitt pro Woche neun Stunden kürzer als Männer in einem bezahlten Job (30,3 Stunden im Vergleich zu 39,6 Stunden). Dieser Arbeitszeitunterschied von insgesamt 23 Prozent in Deutschland ist zurückzuführen auf die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern auf die einzelnen Arbeitszeitgruppen. Seit Anfang der 1990er Jahre ist der „Gender Time Gap“ bei der Erwerbsarbeit deutlich gewachsen: Während die durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeiten der Männer nur geringfügig (um 1,6 Stunden oder 4 Prozent) gesunken sind, haben die der Frauen kräftig abgenommen (-4,1 Stunden oder 12 Prozent). Wichtigster Grund dafür: Heute gehen deutlich mehr Frauen einer Erwerbstätigkeit nach, die meisten zusätzlichen Stellen waren allerdings Teilzeitjobs. In den letzten Jahren ist der Arbeitszeitunterschied relativ konstant auf diesem hohen Niveau geblieben. Das zeigt ein aktueller Report des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Arbeitsunfälle auf weiterhin hohem Niveau

Besonders Bauarbeiter und Handwerker kann es treffen.

Nach Angaben des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist die Zahlt der meldepflichtigen Berufsunfälle auf rund 880.000 gestiegen. Bauarbeiter und Handwerker tragen dabei ein besonders hohes Unfall- und Berufsunfähigkeitsrisiko. Vor den finanziellen Folgen kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützen.

Gaffer behindern Rettungsmaßnahmen

War früher vor allem die Verunsicherung, etwas Falsches zu machen, ausschlaggebend für unterlassene Hilfeleistung, passiert es mittlerweile immer häufiger, dass Menschen anstatt zu helfen ungeniert den Unfallort und die Opfer mit dem Handy filmen und dabei auch die Rettungsmaßnahmen behindern.

Unsicherheit, Angst oder Unkenntnis – die Gründe, warum immer wieder Autofahrer bei einem Verkehrsunfall keine Erste Hilfe leisten, sind vielfältig. Dabei wäre rasches Handeln am Unfallort dringend notwendig, kommt es doch oft auf die ersten Sekunden und Minuten nach einem Unfall an. Darauf weist der ADAC hin.

Schaulust gab es zwar schon immer, durch die Informations- und Bilderflut im Fernsehen und im Internet ist jedoch die Hemmschwelle gesunken, selber Bilder schrecklichen Inhalts zu verbreiten. Die rechtliche Handhabe gegen Gaffer ist gering. Wer etwa auf dem Standstreifen anhält, um das Geschehen zu beobachten, und damit den Rettungsweg blockiert, muss nur mit 30 Euro Geldbuße rechnen. Nur wer konkret die eigentlichen Rettungsmaßnahmen stört, muss mit Strafen bis zu 5.000 Euro rechnen. In der Praxis geht die Polizei gegen den Gaffer nur mit einem Platzverweis vor. Gaffen lässt sich aber nicht mit Strafen, sondern durch Überzeugen bekämpfen, so der Appell des ADAC. Wer vor einer Unfallstelle im Stau steht, muss für die Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse bilden und bei Erreichen der Unfallstelle zügig weiterfahren, sofern eine Hilfeleistung nicht erforderlich ist.