Beliebte Risikolebensversicherung

2014 ist die Zahl der Risikolebensversicherungen in Deutschland auf 7,6 Millionen Verträge angestiegen.

Gegenüber 2013 ergibt sich damit ein moderater Zuwachs von 1,3 Prozent. Das geht aus der GDV-Broschüre „Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen“ hervor. Hauptsächlicher Zweck einer Risikolebensversicherung ist die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen nach einem Todesfall. Weil eine Risikolebensversicherung ausschließlich der Todesfallabsicherung dient und in den meisten Fällen kein Kapital aufgebaut wird, lässt dich bereits mit niedrigen Beiträgen ein hoher finanzieller Schutz aufbauen.

Versicherungen für Studierende

Mit dem Beginn des Wintersemesters sollten Studierende ihren Versicherungsschutz überprüfen.

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) rät, die dazu, diese fünf Versicherungen näher zu betrachten:

  • Die Hausratversicherung für Studierende, die in eine eigene Wohnung oder in ein WG-Zimmer ziehen.
  • Die private Unfallversicherung, da Studierende bei Freizeitunfällen kaum abgesichert sind.
  • Die Krankenversicherung nach Vollendung des 25. Lebensjahres.
  • Die private Altersvorsorge, da hier schon kleine Beiträge durch den Zinseszinseffekt große Summen im Alter ergeben können.
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung, da die staatliche Absicherung kaum die Lebenshaltungskosten decken wird.

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Niedrigzinswirkung nicht quantifizierbar

Die Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes auf das Wirtschaftswachstum sind letztlich nicht mit hinreichender Sicherheit quantifizierbar.

Das teilt die Bundesregierung mit. Im Jahr 2008 habe die Europäische Zentralbank mit der Absenkung der Leitzinsen begonnen. In den Jahren seit 2008 habe die Veränderungsrate des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland aber zwischen plus 4,1 Prozent (2010) und minus 5,6 Prozent (2009) geschwankt. Niedrige Zinsen könnten sich positiv auf Konsum und Investitionen auswirken. Diesen Wirkungen stünden aber auch negative Effekte gegenüber.

Autofahrer im Blindflug

DEKRA Umfrage zur Ablenkung am Steuer.

Viele Autofahrer sind am Steuer nicht voll bei der Sache, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Jeder zweite Autofahrer nutzt während der Fahrt das Telefon, knapp 5 Prozent davon ohne die vorgeschriebene Freisprecheinrichtung, so lautet das Ergebnis einer aktuellen DEKRA Umfrage unter 1.100 Autofahrern.

Mehr als jeder fünfte Fahrer programmiert das Navigationsgerät während der Fahrt, und 8 Prozent beschäftigen sich unterwegs mit ihrem Smartphone. Wenn das Handy eine neue SMS oder Chat-Nachricht meldet, schreiben 2 Prozent der Fahrer noch beim Fahren eine Antwort, 7 Prozent bei Stop-and-go oder an der nächsten Ampel. Jeder Zweite isst und trinkt am Steuer, zudem stellen 79 Prozent Radiosender ein oder schieben eine CD in den Player. 3 Prozent der Frauen machen sich am Steuer durch Schminken und Kämmen schick. Nur 5 Prozent der Autofahrer verzichten ganz auf solche Nebenaktivitäten.

Besonders häufig lassen sich junge Autofahrer zum Hantieren mit dem Smartphone verleiten. Von den bis 25-Jährigen schreiben 5 Prozent noch während der Fahrt eine Antwort, wenn sie eine Kurznachricht erhalten. 16 Prozent posten ihre Antwort bei Stop-and-go oder an der nächsten Ampel. 15 Prozent der jungen Fahrer nutzen am Steuer das Smartphone – rund doppelt so oft wie der Durchschnitt.

Diana Wickenkamp von der DEKRA Unfallforschung warnt: „Bereits eine Sekunde Unaufmerksamkeit bedeutet bei Tempo 80 ein Blindflug von 22 Metern“.

Flüchtlingen leichter helfen

Spenden als Sonderausgaben abziehbar.

In jüngster Zeit haben sich zahlreiche Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen gebildet. Nicht nur persönliche Hilfe und Sachspenden, sondern auch Geldspenden werden geleistet. Selbstverständlich geht es für die Organisationen, Vereine und privaten Initiativen darum, schnell und unbürokratisch zu helfen. Allerdings stellen sich – vielleicht mit einigem Abstand – durchaus Fragen in steuerlicher Hinsicht.

Nach Informationen des NWB Verlages sind demnach Zuwendungen an Sammelstellen steuerlich abziehbar, wenn die Gelder der Sammlung an eine gemeinnützige Organisation zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Aufatmen werden dabei lokale Initiativen. So haben sich etwa in vielen Gemeinden Vereine zusammengetan und zu Spenden auf einem einheitlichen Konto aufgerufen. Hier ist nun klar, dass die Spenden als Sonderausgaben abziehbar sind, wenn die Gelder von dem Sammelkonto an die gemeinnützigen Organisationen überwiesen werden und von diesen zum Beispiel für die Anschaffung von Verpflegung, Feldbetten oder Ähnlichem eingesetzt werden.

Wenn Arbeiten zur Sucht wird

Wenn Menschen dauerhaft viel und lange arbeiten, deutet dies eher auf Arbeitssucht hin als auf eine gesunde Arbeitsmotivation.

So sieht es Prof. Dr. Ute Rademacher, Professorin an der International School of Management (ISM), in einer aktuellen Studie.

Das erleichternde Gefühl von Feierabend kennen Arbeitssüchtige nicht. Das Wochenende gilt als eine lästige Unterbrechung. „Workaholic ist kein Modewort, denn Arbeitssüchtige gibt es wirklich. Psychologische Studien zeigen, dass diese Menschen unruhig werden und sich unwohl fühlen, wenn sie nicht arbeiten „, so Prof. Dr. Ute Rademacher. „Ihre Tätigkeit gibt Arbeitssüchtigen den speziellen ‚Kick‘ – sie benötigen das Gefühl, permanent produktiv zu sein und gebraucht zu werden.“

Die ständige Arbeitsbelastung setzt dem Körper zu. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Schlafstörungen sowie Herzkreislaufprobleme – im Einzelfall führt sie zur totalen psychischen Erschöpfung oder sogar zum Tod.

Für Unternehmen können Arbeitssüchtige zu einem ernsthaften Problem werden. Denn Arbeitssüchtige scheinen zwar kurzfristig mehr zu leisten, sind aber oft ausgebrannt und überreizt. Sie bringen weniger Empathie auf als andere Kollegen und können durch ihren Perfektionismus nur schwer Aufgaben an Mitarbeiter delegieren. Erfolgsfaktoren wie Teamgeist und Kooperationsbereitschaft bleiben durch sie auf der Strecke. „Daher sollte man besonders als Führungskraft ein Vorbild für die Mitarbeiter darstellen, selbst Pausen machen und keine Überstunden anhäufen“, empfiehlt Rademacher. „Sinnvoll ist es auch, klare Zielvorgaben zu definieren und darauf zu achten, dass Mitarbeiter sich selbst realistische Ziele setzen, vor allem was Zeit und Umfang angeht.“

Gesetzentwurf zur Pflegeversicherung

Der Sozialverband SoVD bewertet das neue Pflegegesetz positiv.

Aktuell wird der Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten. „Das Gesetz verbessert die Situation der von Pflege betroffenen Menschen. Insbesondere mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs findet ein Paradigmenwechsel statt. So wird der Zugang zu den Leistungen gerechter. Denn künftig gilt gleiches Recht für alle. Unabhängig von der Frage, ob es sich um körperliche oder psychische Einschränkungen handelt“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Damit werde eine Gerechtigkeitslücke geschlossen, die seit der Einführung der Pflegeversicherung bestehe. Kritik übt der Sozialverband an der Finanzierung der Pflegekosten. „Der Gesetzentwurf sieht keine Stärkung der solidarischen Umlagefinanzierung vor. Das ist der Malus“, warnt Bauer. Zudem fehle eine spürbare Entlastung bei den Investitionskosten. Aus Sicht des SoVD ist zudem ein Stopp des Kaufkraftverlustes der Pflegeversicherungsleistungen erforderlich. Der Verband schlägt hierfür jährliche Leistungsdynamisierungen vor.

Winterreifen im Test

Stark im Schnee, schwach bei Nässe.

Während sich viele Winterreifen bei Schnee und auf trockener Straße bewähren, ist ihre Leistung bei Nässe eher mäßig oder schlecht. Das geht aus dem internationalen Test der Stiftung Warentest, dem ADAC, anderen europäischen Automobilclubs und Verbraucherorganisationen hervor. Der Qualitätsunterschied zwischen guten und schlechten Modellen zeigt sich demnach besonders beim Bremsen auf nasser Fahrbahn. Zwischen dem am besten verzögernden Kleinwagenreifen und dem schlechtesten in dieser Gruppe lagen im Test 13 Meter Bremsweg. Der ausführliche Test Winterreifen erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.

Versicherer leisten auch Pannenhilfe

Schutzbrief gilt oft auch im europäischen Ausland.

Die Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer halfen in den Ferienmonaten 205.000 Mal bei Pannen oder Unfällen. Das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Für die Pannen- und Unfallhilfe existiert ein Netzwerk von rund 7.000 Abschleppunternehmen in ganz Europa. Wer einen Kfz-Schutzbrief hat, erhält darüber Hilfe. Die meisten Autoschutzbriefe gelten im In- und europäischen Ausland.

Ab September mehr Kindergeld

Der Gesetzgeber hat beschlossen, den Grund- und Kinderfreibetrag im Einkommensteuerrecht sowie das Kindergeld zu erhöhen.

Die Änderungen gelten rückwirkend ab dem 1. Januar 2015. Das höhere Kindergeld wird erstmals im September ausgezahlt. Eltern werden im Monat vier Euro mehr pro Kind erhalten. Für das erste und zweite Kind gibt es nun 188 Euro, 194 Euro für das dritte Kind und ab dem vierten Kind 219 Euro.

Für Alleinerziehende gilt rückwirkend ab Januar ein höherer Entlastungsbetrag. Statt 1.308 Euro werden jetzt 1.908 Euro pro Jahr steuerlich berücksichtigt. Der höhere Entlastungsbetrag für das erste Kind wird bei Alleinerziehenden mit der Steuerklasse II ab Dezember 2015 automatisch angerechnet.