Alterssichtigkeit ist keine Krankheit

Augenärztliche Behandlung von Alterssichtigkeit müssen nicht von der Versicherung erstattet werden.

Entsprechend urteilte das Landgericht München. Im verhandelten Fall ging es um einen 54-jährigen privatversicherten Mann. Der litt an Grauem Star und an der sogenannten Alterssichtigkeit.Die OP-Kosten von 963 Euro pro Auge trug die Krankenkasse nicht voll. Begründung: Die besseren Linsen seinen medizinisch nicht notwendig gewesen. Das Gericht gab der Kasse Recht: Aufgrund seines Versicherungsvertrages habe der Kläger nur einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen für eine medizinisch notwendige Heilbehandlung.