Brandschutz: Mitarbeiter auf Ernstfall vorbereiten

Fünf Prozent des anwesenden Personals muss Schulung zum Brandschutzhelfer absolvieren.

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehrere Hundert Menschen durch Verbrennungen oder Rauchvergiftung. Das richtige Verhalten im Notfall und das Erkennen möglicher Brandursachen können die Zahl der Opfer verringern. Dies gilt nicht nur zu Hause, sondern auch am Arbeitsplatz. Darauf weist der TÜV Rheinland hin.

Mindestens fünf Prozent der anwesenden Mitarbeiter müssen eine Qualifikation zum Brandschutzhelfer besitzen. Die Schulung dauert vier Stunden und beinhaltet auch praktische Elemente wie die Benutzung eines Feuerlöschers. Brandschutzhelfer erkennen mögliche Gefahrenquellen und können beispielsweise während einer Evakuierung eine große Hilfe sein.

Neben den Brandschutzhelfern gibt es Brandschutzbeauftragte. Diese haben entweder einen umfangreichen Lehrgang absolviert oder verfügen über eine geeignete Ausbildung. Ihr Einsatz empfiehlt sich vor allem in Einrichtungen mit hilfsbedürftigen Menschen, etwa in Krankenhäusern.