Erhöhte Hundesteuer für gefährliche Hunde

Für gefährliche Hunde darf eine deutlich höhere Steuer festgesetzt werden.

Entsprechend urteilte das Verwaltungsgericht Schleswig. Im verhandelten Fall hatte ein Hundebesitzer geklagt, der statt 96 Euro 1.200 Euro pro Jahr zahlen sollte. Das Gericht sah die Steuer gerechtfertigt: Es verwies auf die in der Rechtsprechung grundsätzlich anerkannte Befugnis der Gemeinden, die Steuer für gefährliche Hunde zu Lenkungszwecken auch deutlich höher festzusetzen. Der Steuersatz läge nicht in einer solchen Höhe, dass von einer erdrosselnden Wirkung gesprochen werden könne. Eine Berufung gegen das Urteil wurde zugelassen.

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