Finger weg vom Navi

Bei Unfall drohen Konsequenzen wegen Fahrlässigkeit.

„Die Benutzung von mobilen Multimediageräten wie Navi, Tablet oder MP3-Player kann fatale Folgen haben,“ warnt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Die Nutzung der Geräte ist im Gegensatz zum Handy oder Smartphone zwar nicht ausdrücklich verboten, doch wer sich ablenken lässt und einen Unfall verursacht, handelt mitunter grob fahrlässig. Das hat Konsequenzen: Die Versicherungen können den Vollkaskoschutz einschränken, bisweilen sogar komplett verweigern. „Je nach Schwere des Vergehens droht sogar eine Mitschuld und die Haftpflichtversicherung fordert Regress“, betont der TÜV Rheinland-Kraftfahrtspezialist.