Gefahrenstellen für Kinder

60 Prozent aller Kinderunfälle ereignen sich zu Hause – viermal mehr als im Straßenverkehr.

Jeder zweite Erwachsene schätzt das Unfallrisiko für Kinder in Haushalt und Garten aber als eher gering ein. Darauf weisen die Unfallversicherer hin.

38 Prozent der Erziehungsberechtigten schätzen die Unfallgefahr für Kinder in der Küche als hoch ein, dennoch erlauben 63 Prozent der Befragten ihren Kindern sich genau dort unbeaufsichtigt aufzuhalten.

Verkehr auf deutschen Straßen erachten Eltern als die allergrößte Unfallgefahr für ihre Kinder. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Nur 14 Prozent aller Kinderunfälle ereignen sich im Straßenverkehr. Vielmehr sind Stürze, Stöße und das Toben auf dem Spielplatz Unfallursachen, wie die Zahlen der privaten Unfallversicherer belegen. Die Unfallversicherer registrieren rund 16.000 Kinderunfälle mit bleibenden Schäden. Bei einer Versicherungsdichte in der Kinderunfallversicherung von rund 40 Prozent kann man grob davon ausgehen, dass sich im Jahr rund 40.000 Kinder so schwer verletzen, dass sie bleibende Schäden davontragen. Schutz bietet in solchen Fällen eine Kinderunfallversicherung.

Wenn Kinder das Schwimmabzeichen „Seepferdchen” gemacht haben, halten knapp 70 Prozent der Eltern ihre Sprösslinge für gute bis sehr gute Schwimmer. Für das Seepferdchen müssen Kinder eine Schwimmbahn mit 25 Meter absolvieren. Sicher im Wasser bewegt sich ein Kind aber erst, wenn es 200 Meter am Stück schwimmen kann.

Traurige Bilanz: Jedes Jahr verunglücken rund 30 Kinder bis 14 Jahren beim Baden tödlich. Ist der Sommer besonders heiß, sind es noch mehr. Eltern sollten ihr Kind im Wasser nicht unbeaufsichtigt lassen sowie Gartenteiche und Pools mit einem Schutzgitter oder Zaun versehen.

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