Mehr tun gegen Internetsucht

Experten wünschen sich mehr Beratungs-und Präventionsmaßnahmen für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Über Internetsucht haben sich Experten und Mitglieder der Kinderkommission (KiKo) ausgetauscht. Für die Eltern sei die Medienerziehung als Aufgabe hinzugekommen. Deshalb sei es wichtig, dass sie ein Grundverständnis an Medienkompetenzen haben und vermitteln können. „Man muss den Eltern klar machen, dass sie Rollenvorbilder sind, ob sie es wollen oder nicht“, so Bernd Werner, Berufsschulpastor der Stiftung Medien- und Onlinesucht. Er betonte, dass Präventionsprogramme in Form von Telefonberatung, Workshops oder Elternabenden wichtige Schritte seien, um die Eltern zu sensibilisieren.

Internetabhängigkeit sei mit psycho-sozialen Belastungen und geringen Medienkompetenzen verbunden.