Milliardenrückforderung aus Lebensversicherungsverträgen

Fehlt die Widerspruchsbelehrung, können alle gezahlten Beiträge zuzüglich Zinsen von den Versicherungsunternehmen eingefordert werden.

Darauf weist der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hin. In einer ersten Stichprobe hat er geprüft, wie viele der Verträge aus dem Zeitraum 1994 bis 2007 betroffen sind. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei über 60 Prozent aller Verträge die Widerspruchsbelehrung falsch war“, erklärt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Um diese Abschätzung auf statistisch sicherere Füße zu stellen, ruft der BdV seine über 50.000 Mitglieder auf, ihre Verträge für eine Prüfung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder eine qualifizierte Einschätzung der BdV-Experten, ob ein Widerspruch möglich ist.

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