Notarieller Erbverzicht

Wer in einem notariell beglaubigten Vertrag erklärt, dass er sich mit der Zahlung eines bestimmten Betrages „vom elterlichen Vermögen unter Lebenden und von Todes wegen ein für alle Male abgefunden“ hat, bleibt später als Erbe außen vor.

Entsprechend urteilte das OLG Hamm und legte ein entsprechendes Schreiben als Verzicht auf das gesetzliche Erbrecht aus. Die Richter: Es sei ausreichend, wenn sich der Verzichtswille aus dem Inhalt des Vertrages ergebe. Hiervon sei nach dem Vertragswortlaut auszugehen.