Schönheitsoperation nicht absetzbar

Operationskosten für eine Bruststraffung und -verkleinerung können nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Entsprechend urteilte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz. Im verhandelten Fall ging es um Operationskosten in Höhe von 4.600 Euro für eine Bruststraffung und -verkleinerung. Weil zwar die Ärztin bescheinigte, dass eine psychosomatische Belastung vorliege, der Medizinische Dienst der Krankenkasse dies aber nicht so sah, sei keine Kostenübernahme gerechtfertigt. Das Finanzamt lehnte daher eine Berücksichtigung der geltend gemachten Operationskosten ab, weil die medizinische Indikation für den Eingriff nicht nachgewiesen sei.