Unfallversicherungsschutz nur bei angeordneten Betriebsfeiern

Bei betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltungen zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nur, wenn die Veranstaltung von der Betriebsleitung getragen wird.

Entsprechend urteilte das Bundessozialgericht. Im verhandelten Fall ging es um eine Jobcenter-Mitarbeiterin, die außerhalb der Arbeitszeit in einem Bowlingcenter eine Weihnachtsfeier besuchte und sich verletzte. Die Berufsgenossenschaft muss nicht zahlen. Begründung der Richter: Die Klägerin hat keinen Arbeitsunfall erlitten, weil sie während der Teilnahme an der Weihnachtsfeier nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert war. Denn die Veranstaltung ging nur von den Beschäftigten aus eigenem Antrieb aus.