Vermögen in Deutschland sind geschrumpft

Nach Abzug der Inflation haben die Privathaushalte in Deutschland zwischen 2003 und 2013 spürbar an Vermögen eingebüßt.

Vor allem sinkende Immobilienwerte in vielen Regionen haben dazu beigetragen, auch die Niedrigzinsphase spielt eine Rolle. Beim Vermögensaufbau sind Erbschaften und vor allem Schenkungen wichtige Faktoren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die die Hans-Böckler-Stiftung gefördert hat.

Die Sparquote der Privathaushalte lag in den vergangenen zwei Jahrzehnten fast durchgehend über neun Prozent. In der Vermögensbilanz scheint sich diese hohe Neigung, Geld zurückzulegen allerdings nur begrenzt widerzuspiegeln. Denn die privaten Nettovermögen sind seit 2003 real, also inflationsbereinigt, geschrumpft.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.