Versicherung gegen Schäden durch Vogelgrippe

Die neuen Vogelgrippe-Infektionen in England und den Niederlanden versetzen auch die Landwirte in Deutschland in Alarmbereitschaft.

Im Fall einer Infektion werden nicht nur kranke Tiere, sondern sämtliches Geflügel des betroffenen Bestandes gekeult, also vorsorglich getötet. Die Tierseuchenkassen der Bundesländer erstatten den Geflügelzüchtern nur den reinen Wert der Tiere, gegen weitere finanzielle Folgen einer Seuche können sich die Landwirte mit einer Tier-Ertragsschadendeckung schützen. Das teilt der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft mit.

Die Versicherung ist sinnvoll, denn die finanziellen Folgen einer Tierseuche gehen für die betroffenen Landwirte deutlich über den reinen Wert der Tiere hinaus: Der Betrieb ist über längere Zeit eingeschränkt oder liegt ganz lahm, Erträge fallen schnell über längere Zeit aus. Zudem müssen Ställe desinfiziert, Tierkadaver und belastete Gülle entsorgt werden. Die Kosten für Desinfektion und Entsorgung sowie den Ausgleich des Ertragsausfalls übernimmt eine Tier-Ertragsschadendeckung.