Was ist wie bei Starkregen, Sturm und Überschwemmung versichert?

Die ersten Sommergewitter ziehen über das Land und hinterlassen Schäden an Gebäuden und Autos.

Nicht alle Schäden lassen sich vermeiden. Welche Versicherung wie für welche Schäden aufkommt, hat der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft zusammengestellt.

Gebäude: Vom Sturm abgedeckte Dachziegel oder durch umherfliegende Teile oder umgestürzte Bäume beschädigte Fassaden und zerbrochene Fensterscheiben – Wenn das Haus oder Nebengebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde, übernimmt der Wohngebäudeversicherer die Kosten für die Schäden. Kommt es zu Überschwemmungen durch Starkregen, brauchen Hausbesitzer und Mieter eine Elementarschadenversicherung.

Häuser in der Bauphase: Rohbauten sind besonders sturmgefährdet. Das betrifft nicht nur halbfertige Mauern, Gerüste oder Dachsparren. Auch das Material auf der Baustelle kann von einem Sturm umhergeschleudert werden.

Die Bauleistungsversicherung übernimmt die Kosten für Schäden, die der Sturm am Rohbau und auf der Baustelle anrichtet. Dazu zählen zerstörte Bauteile oder -stoffe sowie auch alle notwendigen Handwerkerleistungen, um den Zustand vor dem Sturm wiederherzustellen.

Autos: Die Teilkaskoversicherung übernimmt Schäden am Auto, die durch Sturm, Hagel oder Blitzeinschlag entstanden sind. Ist das Blech verbeult oder die Scheiben kaputt, werden die Reparaturkosten für gewöhnlich in voller Höhe erstattet. Fahrzeughalter, deren Auto durch ein Unwetter beschädigt wurde, sollten die Schäden mit einer Kamera dokumentieren und diese binnen einer Woche dem Versicherer melden.

Persönliches Hab und Gut: Über die Hausratversicherung sind Schäden am Wohnungsinventar abgesichert. Hat ein Überspannungsschaden nach einem Blitzschlag die Elektrogeräte unbrauchbar gemacht, dann ist der Hausratversicherer der beste Ansprechpartner.