Wer zahlt bei Unfall mit geliehenem Auto?

Wer sein Auto verleiht, kann davon ausgehen, dass sich der Fahrer an Absprachen hält.

Das OLG Oldenburg hatte sich mit der Frage zu befassen, ob die Versicherung einen Schaden an einem Pkw zahlen muss, wenn der Wagen verliehen wurde und sich der Fahrer nicht daran hält, das Auto nicht weiter zu verleihen – hier an den führerscheinlosen Sohn des Verleihers. Im verhandelten Fall hatte ein Vater sein Auto seinem Sohn und dessen beiden Freunden für einen Abend überlassen. Der Sohn hatte noch keinen Führerschein, daher sollte einer der Freunde fahren. Das Fahrzeug hatte einen Unfall, es konnte aber nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob nicht doch der Sohn gefahren ist. Die Versicherung wollte nicht zahlen. Muss sie aber doch. Denn ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Vaters sei nicht erwiesen. Er musste nicht damit rechnen. dass nicht doch sein Sohn den Wagen fährt.

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