Wetterbedingte Flugverspätung bringt keine Entschädigung

Entsprechend urteilte das Amtsgericht Hannover und wies die Klage eines Ehepaares auf Entschädigung von 800 Euro wegen einer Flugreiseverspätung zurück.

Wegen starken Windes kam es auf der Reise von Lanzarote nach Stuttgart zu einer 22-stündigen Verspätung. Ein Gutachten bescheinigte dem Piloten, dass seine Entscheidung, nicht auf dem vorgesehen Flughafen zu landen, vernünftig war. Wegen der außergewöhnlichen Umstände hat die Fluglinie die Flugverspätung nicht zu vertreten und muss damit auch keine Entschädigung zahlen.